Robotermining

Aus IceWars Dokumentation
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Unter Robotermining versteht man Ressbasen und das ganze Drumherum. Dieser Artikel sollte Einsteigern wie auch Fortgeschrittenen dieses auf den ersten Blick komplexe Thema näher bringen.

Um im Rennen um die Ressourcen mithalten zu können, sind Ressbasen unerlässlich. Sie bringen relativ früh im Spiel schnell und günstig grosse Mengen an Eisen und Chemie und versorgen einem im späten Rundenlauf mit lebenswichtigem Eis. Robotermining ist aber Raubbau allerhöchster Güte. Es hinterlässt im Universum nur noch karge Planetenleichen, die keinen Herrscher mehr anzulocken vermögen. Darum sollte die Verwendung gut durchdacht sein. Obwohl man natürlich trotzdem beliebig gute Planeten mit Ressbasen verzieren kann ... sofern man sie nicht selbst als Kolonie benötigt und stark genug ist.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Forschung[Bearbeiten]

Für den Bau der Robominerzentrale sowie der Abbaugeräte benötigt man die "Robotermining"-Forschung. Um den Robominer V1 selber bauen zu können, ist die dazugehörige Prototyp-Forschung von Nöten. Beide sind in Evolutionsstufe 3 verfügbar.

Gebäude[Bearbeiten]

Weiter benötigt man eine Robominerzentrale. Dies ist ein Stufengebäude. Die höchste Aufbaustufe, im Maximum "3", limitiert die aufbaubaren Ressbasen eines Spielers (Auf gut Deutsch: Der mehrfache Bau der ersten Stufe auf mehreren Planeten erhöht nicht die Maximalzahl der aufbaubaren Ressbasen!).
Das Robotermining hat mit dem Roboterminenkomplex bis auf die Forschung nichts gemeinsam. Also den Unterschied zwischen "-minerzentrale" und "Komplex" beachten.

Robominer V1[Bearbeiten]

Dieses Gefährt wandelt sich schliesslich zu der Sammelbasis um. Mehr dazu in der dazugehörenden Schiffsinfo..

Planet[Bearbeiten]

Grundsätzlich ist jede Form von freiem Platz "kompatibel". Nur auf einem Steinklumpen, Asteroiden, Gasgigant oder Eisplanet hat eine Ressbasis wirklich Sinn.

Aufbau[Bearbeiten]

Kosten: Abbaugerät Eisen*
Eisen 5'000 Eis 0
Stahl 5'000 Wasser 0
VV4A 1'000 Energie 5'000
Chemie 5'000 Credits 0
Dauer 12h 0 min Bevölkerung 0
Kosten: Abbaugerät chem. Elemente*
Eisen 5'000 Eis 0
Stahl 5'000 Wasser 0
VV4A 1'000 Energie 5'000
Chemie 5'000 Credits 0
Dauer 12h 0 min Bevölkerung 0
Kosten: Abbaugerät Eis*
Eisen 10'000 Eis 0
Stahl 10'000 Wasser 0
VV4A 2'500 Energie 10'000
Chemie 10'000 Credits 0
Dauer 12h 0 min Bevölkerung 0
* Kosten und Dauer werden nicht von den Planeten-Modifikatoren beeinflusst

Planeten finden[Bearbeiten]

Mit der Hilfe von Scouts und Sonden sollte man von möglichst vielen Planeten oben erwähnten Typs Geoscans machen. Für Eisen vorzüglich Asteroiden, für Chemie Gasgiganten und für Eis Eisplaneten. Aber auch manche Steinklumpen erweisen sich als sehr erträglich.

Relevant sind folgende Planetenwerte:

  • Typ

Nur die oben genannten Planetentypen sind sinnvoll.

  • Eisengehalt

Wirkt sich auf die Abbaurate aus.

  • Vorkommen chem. Elemente

Wirkt sich auf die Abbaurate aus.

  • Eisdichte

Wirkt sich auf die Abbaurate aus.


Nicht von Bedeutung sind Lebensbedingungen, Gravitation, Forschungmod, und die beiden Schiffbau-Modifikatoren. Auch die Gebäudebau-Modifikationen haben keinen Einfluss auf Ressbasen. Die Besonderheiten wirken sich in der Regel ganz normal aus. Ebenfalls wirken sich auch die Diktatur- und Genetikboni auf die Abbaurate aus.

Robominer versenden[Bearbeiten]

Man schickt einen Robominer V1 mit der Option "Sammelbasis aufbauen" zum gewünschten Planeten. Dort baut dieser selbstständig eine Ressbasis auf.

Nicht vergessen werden sollte das Mitsenden von Ressourcen mit Transportern. Für die Inbetriebnahme (siehe unten) sind noch einiges an Ressourcen nötig. Bei den ersten Lieferungen sollten die knappen Lager der Ressbasis nicht ausser Acht gelassen werden.

Ressbasis in Betrieb nehmen[Bearbeiten]

Nachdem die Ressbasis durch den Robominer erfolgreich aufgebaut wurde, kann die Inbetriebnahme beginnen. Zunächst ist das Abbaugerät an der Reihe. Ausser in Sonderfällen nimmt man immer jenes mit der höchsten Abbaurate - bitte auch daran denken, daß nur ein einziges Abbaugerät pro Ressbasis gebaut werden kann. Eine gute Vorbereitungsphase zeichnet sich dadurch aus, dass die Ressourcen für das Gerät bereits auf die Ressbasis geliefert worden sind.

Bei Chemie- und Eis-Basen können die jeweiligen Lager noch vergrößert werden. Die Ressbasis hört bei vollen Lager nicht auf zu scheffeln und treibt die Ressourcendichte so ungenutzt nach unten. Eine Vergrößerung der Lagerkapazität lohnt sich jedoch nur, wenn man nicht mindestens alle 12 Stunden in den Account schauen kann. In dieser Zeit ist die anfängliche Lagerkapazität von 50'000 meist aufgebraucht. Eisen-Basen benötigen keine Lager.

Falls man die Ressourcen nicht von der Ressbasis abholen will sondern lieber mit der Flotte von der Ressbasis startet (z.B. weil man kein Flottenkontrollzentrum hat) muss man darauf achten, dass auf der Ressbasis immer genug Chemie ist. Bei einer Chemie-Basis entfällt dieser Punkt natürlich.

Basis-Abbau[Bearbeiten]

In einer beliebigen Startseite klickt man auf den Planetennamen. Danach erscheint eine Liste aller Kolonien und Basen. Jetzt muss man gut überlegen, am besten drei Mal überprüfen, bevor man auf "Abbauen" klickt.

Nun geht man ins Militär-Menü und wählt dort eigene stationierte Flotten. Hier kann man den vor sich hin dösenden Robominer samt Transporter und sonstigem Zubehör, sofern genug Chemie vorhanden ist, zurückrufen.

Abbaurate[Bearbeiten]

Es gibt drei Faktoren, die bestimmen, wieviele Ressourcen eine Ressbasis abbaut:

  • Ressourcengehalt des Planets
  • Abbaugerät
  • Diktatur- und Genetikboni

Der Roboterminenkomplex hat keinen Einfluss, da er nur auf Kolonien baubar und nur von lokaler Wirkung ist.

Formel[Bearbeiten]

Abbaugerät Eisen[Bearbeiten]

Eisen-Abbau:  10  * Ressourcengehalt Eisen
Chemie-Abbau: 1/2 * Ressourcengehalt chem.Elemente
Eis-Abbau:    1/2 * Ressourcengehalt Eis

Abbaugerät chem.Elemente[Bearbeiten]

Chemie-Abbau: 10  * Ressourcengehalt chem.Elemente
Eisen-Abbau:  1/2 * Ressourcengehalt Eisen
Eis-Abbau:    1/2 * Ressourcengehalt Eis

Abbaugerät Eis[Bearbeiten]

Eis-Abbau:    8   * Ressourcengehalt Eis
Eisen-Abbau:  1/2 * Ressourcengehalt Eisen
Chemie-Abbau: 1/2 * Ressourcengehalt chem.Elemente

Beispiel[Bearbeiten]

Durch die Sondierung eines Planeten erhalten wir folgenden Bericht:

Geologischer Sondierungsbericht von 2:6:7
Planetentyp Steinklumpen
Objekttyp	---
Vorkommen Eisen 110 %
Vorkommen chem. Elemente 168 %
Vorkommen Eis 78 %
Lebensbedingungen 24 %
maximale Bevölkerungsanzahl	2910372
Gravitation 0.60
Besonderheiten grüner Nebel
toxisch
Modifikatoren
Forschungmod. 100 %
Gebäudebau Kosten Mod. 120 %
Gebäudebau Dauer Mod. 120 %
Schiffbau Kosten Mod. 100 %
Schiffbau Dauer Mod. 100 %

Unter Beachtung der oben genannten Formeln kommen wir auf folgende Abbauraten:

Abbaugerät Eisen: Eisen(1100), chem.Elemente(84), Eis(39)
Abbaugerät chem.Elemente: chem.Elemente(1680), Eisen (55), Eis(39)
Abbaugerät Eis: Eis(624), Eisen(55), chem. Elemente(84)

Daraus resultiert, dass ein Abbaugerät für chemische Elemente am sinnvollsten wäre. Eine Besiedelung wäre jedoch, vor allem langfristig gesehen, deutlich ertragreicher.

Abnahme der Ressourcendichte[Bearbeiten]

Man wird schnell bemerken, dass die Produktion einer Ressbasis rasant abnimmt. Aufgrund von Raubbau nimmt die Ressourcendichte täglich pro 500 Einheiten Förderung/Stunde um 1,5% ab.

Formel:

a = Aktuelle Abbaurate pro Stunde

Neue Abbaurate nach 24h = a - (1,5a / 500)


Beispiel: Eine Ressbasis produziert im Moment 3'800 Einheiten pro Stunde bei einer Ressdichte von 380%. Das entspricht 7,6 500er Einheiten. Daraus resultiert:

7,6 * 1,5% Abbau = 11,4%

Somit födert die Ressbasis nach 24 Stunden anstelle der 3'800 Einheiten chemischer Elemente lediglich noch 3'686. Die Chemie-Dichte ist von 380% auf 368,6% gesunken.

Taktiken[Bearbeiten]

Planeten besetzen[Bearbeiten]

Die Situation ist bekannt: Man scannt fröhlich vor sich hin und trifft auf einen freien Planeten, der sich ganz vorzüglich als neuer Standort einer Ressbasis eignen würde, aber man hat entweder das Kontingent an Ressbasen ausgeschöpft, die Forschung noch nicht oder einfach gerade keinen Robominer zur Hand. Wäre doch schade, wenn ein anderer Herrscher einem dieses Schmuckstück vor der Nase wegschnappen würde. Also nix wie hin mit einer Kampfbasis. Diese "markiert" den Planeten als besetzt und bringt bei allfälligem Interesse eines Feindes am Planeten immerhin eine gewisse Zeit zum reagieren.

Auf Besiedlungsforschungen warten[Bearbeiten]

Bei Planeten mit Chemie-, Eisen- oder Eis-Vorkommen über 250% und akzeptierbaren Gravitationswerten lohnt es sich auf die Evolutionsstufen 3 (Eis) und 4 (Chemie und Eisen) zu warten. Dort lauern jene Forschungen, die man zum Besiedeln von Asteroiden, Gasgiganten oder Eisplaneten benötigt. Der Vorteil von Kolonien liegt auf der Hand: Sie haben keinen (Eisen und Chemie) oder nur sehr geringen (Eis) Abbau der Ressdichte und die Ressourcenförderungs-Gebäude werden mit der Zeit deutlich leistungsfähiger. So sind im späten Spielverlauf Produktionen im hohen sechsstelligen Bereich - pro Planet - möglich. Bis dahin sollte man diese Perlen wie oben beschrieben reservieren und notfalls verteidigen.
Planeten, welche eine Gravitation von über 12 G aufweisen, kann man bedenkenlos mit einem Robominer leerräumen. Sie sind sowieso nicht besiedelbar.

Systemblockade[Bearbeiten]

In Kriegen ist es von Vorteil, wenn der Feind keine Kampfbasen im Heimsystem aufstellen kann. Dazu werden freie Planeten und sonstige Gebilde mit Platzhaltern versehen. Sollte man beim Aufstellen von Kampfbasen an die Kapazitätsgrenzen stoßen, hat es sich gezeigt, dass auch Ressbasen, die im späteren Spielverlauf außer auf Eisplaneten sowieso nutzlos sind, als Absperrbasen eignen.

Schlechte Planeten Ausräumen[Bearbeiten]

Man kann auch Planeten die zur eigentlichen Besiedlung viel zu schlecht sind komplett Leerräumen und so keine guten Planeten vernichten aber trozdem die Robomining Slots die man hat sinnvoll nutzen

Foren-Artikel[Bearbeiten]